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Das Simulationsverfahren im Überblick

Entstehungsgeschichte: Hotel Manage!

Entstehungsgeschichte: Hotel Manage!

Prof. Dr. Dietrich Dörner ist der "Vater" des Verfahrens.
Die wegweisenden Forschungen des Leibniz-Preisträgers (1986) inspirierten die Gründzüge unserer Simulation. Heinz.W. Kreuzig war bereits an den ersten und grundlegenden Forschungsvorhaben wie der "Lohhausen"-Studie beteiligt.

   

Zusammen mit Peter Enzenberger wurde ab 1986 das gesammelte Fachwissen in eine Computer-Simulation umgesetzt und seitdem mehrmals fortentwickelt.

   

Das derzeit vorliegende Verfahren Hotel Manage! wurde vielfach und sehr erfolgreich bei renommierten Unternehmen eingesetzt. Es verfügt über einen reichen, praxis-nahen Erfahrungsschatz und ist konzeptionell und inhaltlich mit vielen Verfahrensanwendungen gewachsen und gereift.

Eigenschaften und Merkmale des Verfahrens Hotel Manage!

Eigenschaften und Merkmale des Verfahrens Hotel Manage!

Zur Ermittlung der Fähigkeit systemisch zu denken, ist die Vorgabe einer solchen komplexen Aufgabe naheliegend. Strategien der Informationsaufnahme und -verarbeitung, die Planung von Eingriffen und das Abschätzen der Folgen, die Risikoanalyse oder das Umsetzen der erzielten Ergebnisse in die Planung neuer Eingriffe, all dies läßt sich mit diesem Instrument vom Teilnehmer abverlangen und zur Beurteilung des erzielten Ergebnisses heranziehen.

   

Den oben genannten Kennzeichen für komplexe Handlungs- und Entscheidungssituationen muß das eingesetzte Simulationsverfahren selbstverständlich Rechnung tragen. Simulierte Systeme, die zur Diagnose systemischen Denkvermögens eingesetzt werden, sollten daher unbedingt eine hohe Komplexität und Vernetztheit, Intransparenz und Eigendynamik besitzen. Sie sollen den Kandidaten Zielkonflikte ermöglichen und Handlungsspielräume bei der Ausführung angestrebter Wege möglichst wenig einschränken.

Dabei kann die Eigendynamik des Systems in Richtung einer allmählichen Verschlechterung des Globalzustandes tendieren, um den Teilnehmer Eingriffe und Aktionen abzuverlangen. Auf falsche, aber gemäßigte Eingriffe sollte es nicht sofort mit einer Katastrophe reagieren. Es sollte also "gutmütig" sein, um dem Teilnehmer die Chance zu geben falsche Eingriffe zu korrigieren.

    

Hotel Manage! ist das zur Zeit wohl umfangreichste Verfahren, das den genannten Anforderungen entspricht. Es simuliert einen Hotelbetrieb mit dem gängigen Leistungsangebot. Ein Hotel ist heute jedem, zumindest als Gast, etwas vertraut. Es bedarf keiner betriebswirtschaftlichen Vorerfahrung um das Hotel mit Erfolg leiten zu können.

Personalauswahl und Personalentwicklung

Personalauswahl und Personalentwicklung

Buchreihe „Psychologie und innovatives Management“
Herausgeber: Greif, S. & Kurtz, H. J.

   
Handbuch Computerunterstützte Planspiele

Herausgeber: Geilhardt, T. & Mühlbradt, T.

Von Dipl.-Psych. Heinz W. Kreuzig
Führungstraining, Personalauswahl, Managementberatung

Das Computer-Simulation MANAGE! (PDF-Datei)


Aus dem Inhalt:

  • Einsatzgebiete mit Fallbeispielen zur Personalauswahl
  • Die Eigenschaften und die Logik des Simulationsverfahrens:

Zu den Anforderungen an Führungskräfte - Der simulierte Realitätsbereich, das Fachwissen und die Vorerfahrung

  • Das Simulationsverfahren: Der Ablauf – Einführung, Instruktion,
    die Aufgabe und die Auswertung
  • Die Auswertung: Richtig versus erfolgreich – Individuelle Leistung – Datenprotokoll – Individuelle Vergleiche - Interpretative Auswertung – Leistungstest - Rückmeldung und Beratung
  • Praxisfälle: Der Leise - Der Etablierte - Der kommende Vorstand - Der Forscher - Der Vorsichtige -  Der Spezialist - Der Entwickler - Der Blender - Der  Servo-Mann
  • Grenzen und Grenzfälle
  • Validität des Verfahrens


Personalauswahl und Personalentwicklung (PDF-Datei)


Aus dem Inhalt:

  • Zielsetzung: Effektive Personalentwicklung - Systemische Sichtweise
  • Personalmarketing: Gewinnen neuer Mitarbeiter - Auffinden und Anbinden von Nachwuchstalenten - Aquisitionsinstrument
  • Personalauswahl: Einstellung als Investition – Noten als Indikator? - Führungspotential
  • Personalentwicklung: Interne Förderung – Systematische Förderung und Diagnostik - Potentialträger identifizieren – Bestenauslese und Fehlbesetzung - Beratung und Entwicklungsgespräche - Firmen-bindung und Motivation - Internationalisierung
  • Einsatzumgebung und Rahmenverfahren: Assessment Center - Einzel-AC – Fachliches und systematisches Training - Diagnostik vs. Weiterbildung
  • Verfahren und Merkmale: Ursprünge, Lernspiele, Planspiele und Computer-Simulation - Praxisgerechter Einsatz
  • Anforderungen: Vernetztheit – Intransparenz – Eigendynamik – Informationsdichte – Komplexität – Krisenmanagement - Chaos und Überlebensfähigkeit – Gütestandards - Validierung
  • Merkmale: Klassifikation - Vertrautheit mit dem Realitätsausschnitt - Sprachliche Einkleidung – Intransparenz - Plausibilität und Größe der Simulation
  • Ausblick: Diagnostik von Führungspotential - Systemisches Training – Weiterentwicklungen - Innovative Verfahren 

Vernetztes Denken für Führungskräfte

Vernetztes Denken für Führungskräfte

Von Peter Enzenberger
Software-Entwicklung - Simulationsverfahren - Internetanwendungen

Vernetztes Denken für Führungskräfte (PDF-Datei)


Aus dem Inhalt:

  • Anforderungen an Führungskräfte
  • Denken in Systemen
  • Kennzeichen komplexer Systeme:

Komplexität – Vernetztheit – Intransparenz – Dynamik - Zielkonflikte

  • Vernetztes Denken gezielt einsetzen
  • Von der Logik des Misslingens

Eins nach dem anderen
Eine Ursache – eine Lösung
Lineare Extrapolation
Die Dinge im Griff haben = kompetent sein?“
Probleme, die ich nicht kenne, habe ich nicht

  • Ist Vernetztes Denken trainierbar?
    Ich spiele, um Ernst zu machen!
  • Das Simulationsverfahren MANAGE!
  • Faustregeln für Vernetztes Denken